{"id":7588,"date":"2016-04-04T15:55:27","date_gmt":"2016-04-04T19:55:27","guid":{"rendered":"https:\/\/bbn1.bbnradio.org\/english\/?page_id=7588"},"modified":"2019-02-08T11:12:43","modified_gmt":"2019-02-08T16:12:43","slug":"was-die-bibel-lehrt-erloesung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bbn1.bbnradio.org\/german\/ressourcen\/was-die-bibel-lehrt\/was-die-bibel-lehrt-erloesung\/","title":{"rendered":"Was die Bibel lehrt &#8211; ERL\u00d6SUNG"},"content":{"rendered":"<p><strong>ERL\u00d6SUNG<\/strong><\/p>\n<p>Wir wollen an dieser Stelle die Erl\u00f6sung unter verschiedenen Aspekten betrachten. Die Notwendigkeit der Erl\u00f6sung wird in der Bibel klar und deutlich gelehrt. Gott sieht die Welt aus geistlicher Sicht als zwei Familien. Eine Familie besteht aus Kindern des Teufels. \u201eIhr seid von eurem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Gel\u00fcste wollt ihr tun. Der ist ein M\u00f6rder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er L\u00fcgen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein L\u00fcgner und der Vater der L\u00fcge\u201c (Johannes 8,44). Die andere Familie besteht aus den Kindern Gottes. \u201eWie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben\u201c (Johannes 1,12).<\/p>\n<p>Sie geh\u00f6ren genau in diesem Augenblick zu der einen oder zu der anderen Familie. Wenn Sie heute sterben m\u00fcssten, dann w\u00fcrde die Familie, der Sie angeh\u00f6ren, Ihr ewiges Geschick bestimmen. Gerade jetzt sollten Sie sich fragen: geh\u00f6re ich zur Gottesfamilie oder zur Familie des Teufels? Diese Frage k\u00f6nnen allein Sie beantworten.<\/p>\n<p>Hier nun ist der Schl\u00fcssel: Der Grund, warum Gott seinen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt hat, war, f\u00fcr die S\u00fcnden der Welt zu sterben, Satan zu besiegen und eine M\u00f6glichkeit f\u00fcr uns zu schaffen, \u201ewiedergeboren\u201c zu werden. \u201eEs sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen\u201c (Johannes 3,3). (Anmerkung des \u00dcbersetzers: Das hier gebrauchte griechische Wort \u201e<em>anothen\u201c<\/em> f\u00fcr \u201evon neuem\u201c bedeutet auch \u201evon oben her\u201c.)<\/p>\n<p><strong>WAS ERL\u00d6SUNG UND WIEDERGEBURT\/NEUGEBURT NICHT SIND &#8211; ELF ASPEKTE<\/strong><\/p>\n<p><strong>1.<\/strong> Die neue Geburt geschieht nicht durch nat\u00fcrliche Zeugung oder Abstammung \u2013 nicht von dem Gebl\u00fct (Johannes 1,13). Auch wenn jemand in einem christlichen Haus oder von christlichen Eltern geboren wird, macht ihn dies nicht zu einem Christen.<\/p>\n<p><strong>2.<\/strong> Sie kommt nicht durch einen Willensakt zustande \u2013 \u201evon dem Willen des Fleisches\u201c. Genau wie ein Kind seine eigene physische Geburt nicht wollen kann, so kann niemand durch sein eigenes Bem\u00fchen die Wiedergeburt bewirken.<\/p>\n<p><strong>3.<\/strong> Erl\u00f6sung und Wiedergeburt geschehen nicht kraft menschlicher Vermittlung \u2013 \u201evon dem Willen eines Mannes, sondern von Gott\u201c. Kein menschliches Wesen, ob Priester, Prophet, Prediger, Bischof oder ein sonstiger Tr\u00e4ger eines geistlichen Amtes, wie hoch er in der kirchlichen Hierarchie auch stehen mag, kann irgendjemandem die neue Geburt oder geistliches Leben vermitteln. Kein Kult, kein Ritual, keine Zeremonie, keine Opfer und keine Bu\u00df\u00fcbungen, Bekenntnisse oder wiederholte Gebete irgendeiner Religion k\u00f6nnen jemals die Wiedergeburt bewirken.<\/p>\n<p><strong>4.<\/strong> Es handelt sich nicht um eine physische Ver\u00e4nderung. Christus hat das diesbez\u00fcgliche Missverst\u00e4ndnis des Nikodemus korrigiert und ihm gezeigt, dass es sich hier um eine geistliche Ver\u00e4nderung handelt (Johannes 3,6).<\/p>\n<p><strong>5.<\/strong> Es handelt sich nicht um eine gesellschaftliche oder r\u00e4umliche Ver\u00e4nderung. Der geistlich wiedergeborene Mensch wird nicht unversehens in den Himmel versetzt, sondern lebt weiter auf der Erde, aber nunmehr mit dem Ziel, seinem Herrn und Heiland zu gefallen (1. Korinther 7,20-24; Kolosser 3,22-24).<\/p>\n<p><strong>6.<\/strong> Es geht nicht um intellektuelles Erfassen dessen, was die Wiedergeburt ist. Ein Mensch kann religi\u00f6s gebildet und sogar als Geistlicher ordiniert sein, ohne wiedergeboren zu sein. Das finden wir oft genug. Theoretisch m\u00f6gen diese Leute um die Notwendigkeit der Wiedergeburt wissen, aber sie kennen sie nicht aus eigener Erfahrung (2. Petrus 2,1.20-21).<\/p>\n<p><strong>7.<\/strong> Es handelt sich nicht um einen H\u00f6herentwicklungsprozess. Es geht also nicht um die stufenweise Entwicklung eines Keims geistlichen Lebens in uns (Epheser 2,1-2). S\u00fcnder werden als geistlich tot beschrieben. Es handelt sich also mitnichten um einen Prozess. Eine Geburt bringt neues Leben in einem Augenblick hervor. Leben kann nicht zur Entwicklung gelangen, wenn es zuvor keine Geburt gab!<\/p>\n<p><strong>8.<\/strong> Sie ist keine Reformation oder Selbstverbesserung, bei der schlechte \u00e4u\u00dfere Gewohnheiten aufgegeben werden. Es geht nicht um eine Ver\u00e4nderung von Umgangsformen oder Gewohnheiten (Epheser 2,8-9). Die Wiedergeburt schenkt neues Leben. \u201eUnd ich gebe ihnen das ewige Leben\u201c (Johannes 10,28).<\/p>\n<p><strong>9.<\/strong> Die Wiedergeburt geschieht nicht durch die Wassertaufe. Das Wasser s\u00e4mtlicher Ozeane k\u00f6nnte nicht Ihre Rettung oder Reinigung bewirken. Im Wasser liegt keine rettende Kraft, was immer man uns auch erz\u00e4hlen mag. Die Taufe ist eine g\u00f6ttliche Anordnung, die den Tod, das Begr\u00e4bnis und die Auferstehung Jesu Christi symbolisiert \u2013 und nichts mehr. Als wir getauft wurden, war es ein \u00f6ffentliches Zeugnis f\u00fcr das, was Gott in unserem Leben getan hat (1. Petrus 3,21b). Wir werden nicht durch Wasser erl\u00f6st, sondern durch das am Kreuz vergossene Blut Jesu Christi.<\/p>\n<p><strong>10.<\/strong> Sie geschieht nicht durch Konfirmation. Manche Gemeinden und Kirchen unterziehen junge Menschen, gew\u00f6hnlich im Alter von 12 bis 13 Jahren, einem Ritual und erkl\u00e4ren sie damit f\u00fcr gerettet. Manchmal soll eine Salbung mit \u00d6l f\u00fcr den Empfang des Heiligen Geistes stehen. Das ist eine falsche Lehre. Wir empfangen nicht den Heiligen Geist durch eine menschliche Handlung, sondern indem wir Jesus Christus als unseren pers\u00f6nlichen Retter annehmen (Johannes 3,6).<\/p>\n<p><strong>11.<\/strong> Sie ist auch nicht einer religi\u00f6sen \u00dcberzeugung oder einer Kirchenmitgliedschaft gleichzusetzen. Man kann in seiner Religiosit\u00e4t sehr aufrichtig sein, getauft oder konfirmiert sein, sich einer Kirche oder Gemeinde anschlie\u00dfen, das Abendmahl empfangen, eine Sonntagschulklasse unterrichten, in einem Gemeindeb\u00fcro arbeiten, Prediger oder Priester sein oder vermeintliche Wunder der Heilung und Prophetie bewirken, ohne wiedergeboren zu sein (Apostelgeschichte 8,22.23 &#8211; Zauberer Simon). Die Notwendigkeit der neuen Geburt wurde einem der religi\u00f6sesten, ernsthaftesten und moralischsten Menschen seiner Zeit vor Augen gef\u00fchrt: Johannes 3,1-16. Die Wiedergeburt ist ein Akt geistlicher Umwandlung (Johannes 3,8) und kann nur von Gott bewirkt werden (Johannes 1,13).<\/p>\n<p><strong>SIEBEN ASPEKTE DER ERL\u00d6SUNG<\/strong><\/p>\n<p><strong>I. DEFINITION<\/strong><br \/>\nDas Wort \u201eErl\u00f6sung\u201c bedeutet schlicht und einfach Rettung. Hiermit wird gemeinhin die Befreiung eines Menschen aus einer bedrohlichen Situation bezeichnet. In unserem Sprachgebrauch wird ein Mensch vor dem Ertrinken, aus einem brennenden Haus oder von einem sinkenden Schiff \u201egerettet\u201c. In jedem dieser F\u00e4lle wird Dreierlei als gegeben angesehen:<br \/>\n<strong>(1)<\/strong> Der zu rettende Mensch war in Todesgefahr.<br \/>\n<strong>(2)<\/strong> Jemand sah die Gefahr und eilte zu seiner Rettung herbei.<br \/>\n<strong>(3)<\/strong> Die Rettungsaktion war von Erfolg gekr\u00f6nt: der betreffende Mensch wurde aus seiner gef\u00e4hrlichen Lage befreit und so \u201egerettet\u201c. Die Worte \u201eerretten\/erl\u00f6sen\u201c, \u201eRetter\/Erl\u00f6ser\u201c und \u201eRettung\/Erl\u00f6sung\u201c kommen h\u00e4ufig in der Bibel vor und haben exakt die gleiche Bedeutung auch im geistlichen Sinne. (Anmerkung des \u00dcbersetzers: das englische Wort \u201eSavior\u201c (Retter\/Erl\u00f6ser) steht auch f\u00fcr \u201eHeiland\u201c.)<\/p>\n<p><strong>II. DIE NOTWENDIGKEIT DER ERL\u00d6SUNG<\/strong><br \/>\nDie Notwendigkeit f\u00fcr Gottes Erl\u00f6sung ergibt sich aus zwei Tatsachen, denen sich jeder Mensch stellen muss.<\/p>\n<p><strong>A.<\/strong> Die Tatsache der S\u00fcnde des Menschen (R\u00f6mer 3,23). Wir haben bereits im vorhergehenden Abschnitt \u00fcber den geistlichen Zustand des Menschen gesprochen. Von Natur aus sind alle Menschen Kinder des Teufels. Wir haben darauf hingewiesen, dass jeder Mensch mit einer s\u00fcndigen Natur auf die Welt kommt, wodurch er von Geburt an und kraft Geburt ein S\u00fcnder ist. Diese s\u00fcndige Natur zeigt sich mit der Zeit durch s\u00fcndige Gedanken, Worte, Taten und eine Haltung der Feindschaft gegen Gott. Die Bibel macht dies mehr als deutlich. Lesen Sie R\u00f6mer 5,12.18.19; 6,16; 8,5-8; 1. Mose 6,5; Epheser 2,1-3; 2. Korinther 4,3-4; Jesaja 53,6; Jeremia 17,9; Markus 7,20-23; R\u00f6mer 1,21-32; 3,19-23. Alle diese Stellen lassen keinen Zweifel dar\u00fcber, was der Mensch ist:<\/p>\n<p><strong>(1)<\/strong> Ein S\u00fcnder, der der Vergebung bedarf.<br \/>\n<strong>(2)<\/strong> Verloren \u2013 er bedarf des Gefundenwerdens.<br \/>\n<strong>(3)<\/strong> Ein Kind Satans, das eine neue Beziehung zu Gott eingehen muss.<br \/>\n<strong>(4)<\/strong> Schuldig; er braucht Vergebung, die allein Gott ihm gew\u00e4hren kann.<br \/>\n<strong>(5)<\/strong> Geistlich tot; er braucht Leben, das nur Gott ihm schenken kann.<br \/>\n<strong>(6)<\/strong> Blind; er ben\u00f6tigt Erleuchtung, die allein aus Gottes Wort kommt.<br \/>\n<strong>(7)<\/strong> Ein Sklave, der der Befreiung von den Banden Satans und der Macht der S\u00fcnde bedarf. Diese kann nur durch Gott geschehen; der Mensch ist in keinerlei Weise in der Lage, sich selbst zu retten.<\/p>\n<p><strong>B.<\/strong> Die Tatsache der Gerechtigkeit Gottes. Gott ist heilig und muss die S\u00fcnde bestrafen. Er wird \u201eden Schuldigen nicht ungestraft lassen\u201c &#8211; 2. Mose 34,6.7. Gott hat seine Feindschaft gegen\u00fcber der S\u00fcnde und sein Gericht \u00fcber alle, die in ihren S\u00fcnden sterben, geoffenbart. Das ist ewige Verbannung aus seiner Gegenwart. Siehe hierzu Johannes 8,21-24; Markus 9,43-48; Lukas 16,22-31; Judas 11-13; Offenbarung 20,11-15. Der klar ersichtliche Schluss hieraus ist: da der Mensch ein S\u00fcnder ist und Gott gerecht ist, muss der S\u00fcnder von der S\u00fcnde befreit bzw. errettet werden. Er kann nur schreien: \u201eWas muss ich tun, um gerettet zu werden?\u201c Die Antwort lautet: \u201eGlaube an (setze dein Vertrauen in) den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus gerettet\u201c (Apostelgeschichte 16,30.31). Kein Mensch kann sich selbst erretten.<\/p>\n<p><strong>III. DIE BEREITUNG DER ERL\u00d6SUNG<\/strong><br \/>\nDas Evangelium ist die Gute Nachricht, dass Gott in seiner wunderbaren Gnade diese Erl\u00f6sung in \u00fcberreichlichem Ma\u00dfe durch die Person und das Werk seines geliebten Sohnes bereitet hat. Zwei Dinge werden klar und deutlich gelehrt:<\/p>\n<p><strong>A.<\/strong> Christus ist als Retter f\u00fcr S\u00fcnder gekommen. \u201eDenn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist\u201c (Lukas 19,10).<br \/>\nDer Sohn Gottes &#8211; ewig und mit dem Vater und dem Heiligen Geist gleich \u2013 wurde Mensch, um die Erl\u00f6sung zu bewirken (Johannes 3,16.17; Markus 10,45; Matth\u00e4us 9,12.13; Johannes 10,11.15-18).<\/p>\n<p><strong>B.<\/strong> Durch den Tod und die Auferstehung Christi geschah die Erl\u00f6sung, um Gott v\u00f6llige Gen\u00fcge zu tun. Als Christus willig am Kreuz hing, \u00fcbernahm er die volle Haftung f\u00fcr unsere Schuld, trug unsere S\u00fcnden an seinem Leib und starb als stellvertretendes Opfer f\u00fcr alle S\u00fcnder. Gottes Gericht \u00fcber die S\u00fcnde fiel voll und ganz auf ihn, und seine berechtigten Forderungen gegen den S\u00fcnder wurden durch Christi Tod um unsertwillen voll befriedigt. Gott hat die v\u00f6llige Annahme des Opfers Christi dadurch dokumentiert, dass er ihn von den Toten auferweckt und zu seiner Rechten gesetzt hat. Lesen Sie hierzu 1. Korinther 15,1-4; 2. Korinther 5,21; 1. Petrus 2,24; Jesaja 53,5; R\u00f6mer 5,6-9; Apostelgeschichte 4,10-12; 5,31; 17,31.<\/p>\n<p><strong>IV. DIE BEDINGUNG DER ERL\u00d6SUNG<\/strong><br \/>\nDa nun Christus durch das Opfer seiner selbst alles getan hat, was f\u00fcr die Erl\u00f6sung des S\u00fcnders notwendig ist, stellt sich die Frage: was muss der S\u00fcnder tun, um diese Erl\u00f6sung zu erfahren?<\/p>\n<p><strong>A.<\/strong> Er muss Bu\u00dfe tun.\u00a0Bu\u00dfe besteht schlicht und einfach aus einer Sinnes\u00e4nderung, die eine ver\u00e4nderte Einstellung zur S\u00fcnde, zu sich selbst, zum Erl\u00f6ser und zur Erl\u00f6sung zur Folge hat; diese wiederum zeigt sich in ver\u00e4ndertem Handeln. Lesen Sie hierzu Lukas 13,3; Apostelgeschichte 17,31; 20,21. Das Bewusstsein der S\u00fcndhaftigkeit f\u00fchrt zu einem ernsten Verlangen nach Erl\u00f6sung; der Stolz des S\u00fcnders wandelt sich in Demut, seine Selbstzufriedenheit in ein freim\u00fctiges Eingestehen seines hilflosen und hoffnungslosen Zustands, der nichts als die H\u00f6lle verdient.<\/p>\n<p><strong>B.<\/strong> Er muss an das Evangelium bzw. an das Zeugnis Gottes im Hinblick auf die Person und das Werk Jesu Christi glauben (1. Johannes 5,9.10).<br \/>\nAls verlorener und schuldiger S\u00fcnder muss er glauben, dass Christus f\u00fcr ihn pers\u00f6nlich gestorben ist, dass Christus seine S\u00fcnden getragen hat, seinen Platz eingenommen hat und durch seinen Tod das f\u00fcr die Erl\u00f6sung notwendige Werk vollendet hat (R\u00f6mer 4,5).<\/p>\n<p><strong>C.<\/strong> Er muss durch einen ausdr\u00fccklichen Willensakt Jesus als seinen pers\u00f6nlichen Heiland annehmen und ihn fortan als alleinigen Herrn seines Lebens bekennen (Johannes 1,12; R\u00f6mer 10,9.10; Johannes 3,16; 5,24; 6,47; Epheser 1,13). Das ist der entscheidende Akt. Werden Sie von ganzem Herzen sagen: \u201eHerr Jesus Christus, ich bekenne, dass ich ein schuldiger und verlorener S\u00fcnder bin. Ich glaube, dass Du meine S\u00fcnden am Kreuz von Golgatha getragen hast und an meiner Statt gestorben bist. Nun bitte ich Dich, in mein Herz zu kommen und mich zu retten. Ich vertraue dem am Kreuz vollbrachten Werk und nehme Dich als meinen pers\u00f6nlichen Heiland an. Von nun an sollst Du der Herr und Meister meines Lebens sein.\u201c Das ist es, wenn es hei\u00dft \u201eglaube an den Herrn Jesus Christus\u201c (Apostelgeschichte 16,31). Falls Sie das noch nicht getan haben, warum gehen Sie nicht gleich diesen Glaubensschritt und bitten Jesus, Sie zu retten?<\/p>\n<p><strong>V. GEWISSHEIT DER ERRETTUNG<\/strong><br \/>\nWie kann ich dessen gewiss sein, dass ich errettet bin? Wir antworten hier ohne Umschweife: durch das Wort Gottes. Gott sagt glasklar und schwarz auf wei\u00df, dass jede Seele, die seinem Sohn vertraut, Vergebung und Errettung erlangt und im Besitz des ewigen Lebens ist &#8211; heute und f\u00fcr immer. Lesen Sie hierzu Apostelgeschichte 13,38; 1. Johannes 2,12; Epheser 2,8; 1. Korinther 6,11; 1. Johannes 5,13; R\u00f6mer 5,1; 8,1; Johannes 10,27-30. Es stellen sich auch wahrnehmbare Ver\u00e4nderungen ein: ein neuer innerer Friede, ein Verlangen, die Bibel kennen zu lernen und zu beten, und das Verlangen, sich von einem s\u00fcndigen Lebensstil zu trennen. \u201eIst jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden\u201c (2. Korinther 5,17).<\/p>\n<p><strong>VI. DER UMFANG DER ERL\u00d6SUNG<\/strong><br \/>\nDie Erl\u00f6sung hat einen dreifachen Aspekt: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.<\/p>\n<p><strong>A.<\/strong> Die Vergangenheit: Erl\u00f6sung von der Strafe bzw. den Folgen der S\u00fcnde. Da Christus die volle Strafe auf sich genommen hat, die f\u00fcr unsere S\u00fcnde zu zahlen war, ist der Gl\u00e4ubige auch von deren Folgen befreit (Johannes 5,24; R\u00f6mer 8,1).<\/p>\n<p><strong>B.<\/strong> Die Gegenwart: Die Erl\u00f6sung von der Macht bzw. der Herrschaft der S\u00fcnde. Weil der Heilige Geist in uns Wohnung nimmt und uns die g\u00f6ttliche Natur mitteilt, kann sich der Gl\u00e4ubige nunmehr der Befreiung von der Herrschaft der S\u00fcnde in seinem Leben erfreuen (1. Korinther 6,19; 2. Petrus 1,3.4; R\u00f6mer 6,1-14). Das hei\u00dft nicht, dass der Gl\u00e4ubige nicht mehr s\u00fcndigen k\u00f6nnte. Weit gefehlt, denn er besitzt ja immer noch die b\u00f6se Natur, \u201edas \u201eFleisch\u201c. In dem Ma\u00dfe, in dem er die ihm von Gott zur Verf\u00fcgung gestellten Mittel nutzt, wird er erfahren, dass die S\u00fcnde nicht mehr das beherrschende Element in seinem Leben ist. Dieser gegenw\u00e4rtige Sieg \u00fcber die S\u00fcnde h\u00e4ngt von Viererlei ab:<\/p>\n<p><strong>(1)<\/strong> Lesen und Studieren der Heiligen Schrift und Gehorsam gegen\u00fcber dem Wort Gottes (2. Timotheus 2,15).<br \/>\n<strong>(2)<\/strong> St\u00e4ndige Verbindung mit Gott im Gebet (Hebr\u00e4er 4,14-16).<br \/>\n<strong>(3)<\/strong> Hingabe des Leibes an Gott f\u00fcr ein gerechtes und n\u00fctzliches Leben (R\u00f6mer 6,13; 12,1.2).<br \/>\n<strong>(4)<\/strong> Umgehendes Bekennen und Lassen erkannter S\u00fcnde (1. Johannes 1,8.9; Titus 2,11-15).<\/p>\n<p><strong>C.<\/strong> Die Zukunft: Erl\u00f6sung von der Anwesenheit der S\u00fcnde. Das wird bei der Wiederkunft Christi geschehen, wenn er die Toten erweckt und die Lebenden verwandelt, so dass sie einen K\u00f6rper haben, der nicht mehr zu s\u00fcndigen vermag und nicht mehr der Verg\u00e4nglichkeit und dem Tod unterworfen ist. Das ist der finale Aspekt der Erl\u00f6sung, dem wir entgegensehen (Hebr\u00e4er 9,28; 1. Thessalonicher 4,13-18).<\/p>\n<p><strong>VII. DIE AUSWIRKUNGEN DER ERL\u00d6SUNG<\/strong><br \/>\nDie Auswirkungen der Erl\u00f6sung sind vielf\u00e4ltig (Epheser 1,3-14). Wir wollen einige herausgreifen.<\/p>\n<p><strong>A.<\/strong> Friede mit Gott. Keine Feindschaft mehr mit ihm (R\u00f6mer 5,1).<br \/>\n<strong>B.<\/strong> Annahme bei Gott in Christus (Epheser 1,6).<br \/>\n<strong>C.<\/strong> Freude in Gott als seine Kinder, die zu einer neuen Familie geh\u00f6ren (R\u00f6mer 5,10. 11; 8,14-17; Galater 3,26-4,7).<br \/>\n<strong>D.<\/strong> Leben f\u00fcr Gott (2. Korinther 5,14.15; Galater 2,20; 1. Petrus 4,2-5).<br \/>\n<strong>E.<\/strong> Dienst f\u00fcr Gott durch gute Werke und Zeugnis f\u00fcr ihn (Epheser 2,10; Matth\u00e4us 5,16; Markus 16,15.16).<br \/>\n<strong>F.<\/strong> Anbetung und Lobpreis Gottes und Gebet (Johannes 4,23.24; Hebr\u00e4er 10,19-22; 13,15; 4,14-16).<br \/>\n<strong>G.<\/strong> Eine ewige Heimat im Himmel bei Gott (Johannes 14,1-3; Offenbarung 22,1-5). Wir sind gewiss, dass Sie keine Ruhe finden werden, bis Sie auf Grund des Wortes Gottes wissen, dass Sie auf ewig gerettet sind!<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ERL\u00d6SUNG Wir wollen an dieser Stelle die Erl\u00f6sung unter verschiedenen Aspekten betrachten. Die Notwendigkeit der Erl\u00f6sung wird in der Bibel klar und deutlich gelehrt. Gott sieht die Welt aus geistlicher Sicht als zwei Familien. 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