Warum versuchen Christen, Moralität mit in die Gesetze einzubeziehen?

Es gibt Zeiten in denen die Leute fragen, „Da wir in einer pluralistischen Gesellschaft in unserem Land leben, warum versuchen Christen, ihr Moralität mit in die Gesetze einzubeziehen?“ Oder sie fragen, „Warum unterstützen Christen bestimmte Kandidaten für einen Amtssitz?“

Die Antworten zu diesen Fragen bedürfen eines umfassenden Bibelstudiums und einem guten Wissen vom Wort Gottes. Wenn wir die Geschichte von Israel im Alten Testament lesen, sehen wir, dass Israel abhängig von der jeweils anwesenden Führung entweder aufblühte oder ermattete. Wenn Israel einen Führer hatte, der „das tat, was aus der Sicht des Herrn recht war“, segnete Gott Israel. Andererseits, wenn die Führung sündig war, litt Israel unter der Hand Gottes, und wurde umso mehr sündig als Nation.

So lang, wie Israel dem Herrn gehorchte, war das Versprechen für Israel in 5. Mose 28 eines des Segens. Jedoch wird in dem Kapitel fast zweimal soviel von den Flüchen gesprochen, die über das Land kommen würden, falls Israel dem Herrn ungehorsam ist. Mit anderen Worten, die Nation wurde entsprechend ihrer moralischen Handlungsweise behandelt und diese Handlungsweise wurde durch das Gesetz des Herrn gemessen. Seit wir in 1. Korinther 10:11 gesagt bekamen „Dies widerfuhr ihnen als ein Vorbild. Es ist aber geschrieben uns zur Warnung, auf die das Ende der Zeiten gekommen ist“, müssen wir die geschriebenen Warnungen beachten! Gott sagt im Wesentlichen: „Befolge mein Gesetz und du wirst gesegnet sein, aber wenn du mein Gesetz nicht befolgst wirst du verflucht werden.“

Somit erkennen wir den Grund, dass eine Person, die die Bibel studiert und an sie glaubt, einen frommen Führer im Amt sehen möchte und sich Gottes Gesetz als Richtlinie für das Land wünscht. Es ist keine Frage der gesetzgebenden Moralität. Jede regierende, gesetzgebende Institution lässt eine gewisse Art von Moralität erkennen, aber es geht darum, Gottes Gesetz die Vollmacht für unser Leben und das Gesetz unseres Landes zu geben. Das soll nicht bedeuten, dass jede Person im Land ein bibeltreuer Christ sein muss, oder eine bibeltreue Kirche besuchen muss. (jedoch wäre es wunderbar, wenn jeder das tun würde). Es bedeutet jedoch, dass, wenn Gott etwas zu einer bestimmten Angelegenheit gesagt hat, wir sein Wort als das Endgültig annehmen müssen.

Psalm 33:8 Alle Welt fürchte den Herrn, und vor ihm scheue sich alles, was auf dem Erdboden wohnet.

9 Denn wenn er spricht, so geschieht`s; wenn er gebietet, so steht` s da.

10 Der Herr macht zunichte der Heiden Rat und wehrt den Gedanken der Völker.

11 Aber der Ratschluß des Hernn bleibt ewiglich, seines Herzens Gedanken für und für.

12 Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat!

13. Der Herr schaut vom Himmel und sieht alle Menschenkinder.

14 Von seinem festen Thron sieht er auf alle, die auf Erden wohnen.

15 Er lenk ihnen allen das Herz, er gibt acht auf alle ihre Werke.

16 Einem König hilft nicht seine große Macht; ein Held kann sich nicht retten durch seine große Kraft.

17 Rosse helfen auch nicht; da wäre man betrogen; und ihre große Stärke errettet nicht.

18 Siehe, des Herrn Auge achtet auf alle, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen,

19 daß er sie errette vom Tode und sie am Leben erhalte in Hungersnot.

20 Unsre Seele harrt auf den Herrn; er ist uns Hilfe und Schild.

21 Denn unser Herz freut sich seiner, und wir trauen auf seinen heiligen Namen.

22 Deine Güte, Herr, sei über uns, wie wir auf dich hoffen.

Bei: Harold Richards – Direktor der Biblischen Beratung u. der Kommunikationen

Wo ist Ihr Opfer für Sünde?

Die Sünde kam auf die Welt, mit dem Essen der verbotenen Frucht. Dann gab Gott uns die Richtlinien zum Opfer für Sünde. 1. Mose 3,21 „Und Gott der Herr machte Adam und seinem Weibe Röcke von Fellen und zog sie ihnen an.“ Ein Tier starb, Blut wurde vergossen, um eine Bedeckung für die nackten Sünder zu beschaffen. Sie hatten bereits eine pflanzliche Bedeckung ausprobiert. Eine Handlung, die ihr erster Sohn zu wiederholen versuchte um seine Sünden zu bedecken, als er die Früchte als Opfer darbrachte. Damit konnte er Gott jedoch nicht zufrieden stellen, genau wie man durch gute Arbeit nicht für Sünden bezahlen kann. Titus 3,5 – 7 „Er machte uns selig – nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit – durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im heiligen Geist, den er über uns reichlich ausgegossen hat durch Jesus Christus, unseren Heiland, damit wir, durch dessen Gnade gerecht geworden, Erben des ewigen Lebens würden nach unsrer Hoffnung.“

Überall im Alten Testament war das angemessene Opfer ein Blutopfer. Zur Zeit der Befreiung Israels von Ägypten gab Gott spezielle Anweisungen für etwas, das Passahfest genannt werden sollte. 2. Mose 12,3 – 7 „Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am zehnten Tage dieses Monats nehme jeder Hausvater ein Lamm, je ein Lamm für ein Haus. Wenn aber in einem Hause für Lamm zu wenige sind, so nehme er’s mit seinem Nachbarn, der seinem Hause am nächsten wohnt, bis es so viele sind, dass sie das Lamm aufessen können. Ihr sollt aber ein solches Lamm nehmen, an dem kein Fehler ist, ein männliches Tier, ein Jahr alt. Von den Schafen und Ziegen sollt ihr’s nehmen und sollt es verwahren bis zum vierzehnten Tag des Monats. Da soll es die ganze Gemeinde Israel schlachten gegen Abend. Und sie sollen von seinem Blut nehmen und die beiden Pfosten an der Tür und die obere Schwelle damit bestreichen an den Häusern, in denen sie’s essen.“ Das Blut an den Türpfosten und der Schwelle waren ein Zeichen in Anlehnung an Gott für die Befreiung.

Den 10 Geboten folgend, die in 2. Mose 20 stehen, gab Gott die Aufgabe der Opferung die dreimal pro Jahr im Rahmen eines besonderen Festes stattfinden sollten.

2. Mose 23,18 „ Du sollst das Blut meines Opfers nicht zugleich mit dem Sauerteig opfern, und das Fett von meinem Fest soll nicht über Nacht bleiben bis zum Morgen.“

2. Mose 24,3 – 8 „Mose kam und sagte dem Volk alle Worte des HERRN und alle Rechtsordnungen. Da antwortete alles Volk wie aus einem Munde: Alle Worte, die der HERR gesagt hat, wollen wir tun. Da schrieb Mose alle Worte des HERRN nieder und machte sich früh am Morgen auf und baute einen Altar unten am Berge und zwölf Steinmale nach den zwölf Stämmen Israels und sandte junge Männer von den Israeliten hin, dass sie darauf dem HERRN Brandopfer opferten und Dankopfer von jungen Stieren. Und Mose nahm die Hälfte des Blutes und goß es in die Becken, die andere Hälfte aber sprengte er an den Altar. Und er nahm das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volks. Und sie sprachen: Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun und darauf hören. Da nahm Mose das Blut und besprengte das Volk damit und sprach: Seht, das ist das Blut des Bundes, den der HERR mit euch geschlossen hat aufgrund aller dieser Worte.“

In 3. Mose 15 steht die Lehre vom Versöhnungstag. An diesem Tag schlachtet der Hohepriester ein Opfertier für die Vergebung der Sünden. Er betritt das Allerheiligste hinter dem Vorhang vor dem Gnadenthron. Dort versprengt er dann das Blut in der Gegenwart des Herrn. Durch diesen Vorgang wurden die Sünden des Volkes vom Blut bedeckt. Die Ideen von Beschuldigung und Darstellung sind beide wichtig bei diesem Vorgang. Die Sünden der Menschen gehen über auf das Opfertier oder werden durch es verrechnet. Der Hohepriester war der auserwählte Beauftragte aus dem Volk in dem Prozess der Buße. Wie fantastisch, dass der Herr Jesus Christus beides sein kann , unser Opfer und unser Hohepriester.

Am Versöhnungstag trug der Hohepriester ein besonderes Gewand. Auf der Brusttasche waren kostbare Steine, die die Stämme Israels repräsentierten, was bedeutete, dass der Hohepriester der Bevollmächtigte des Volkes war. Das Gewand das er trug wurde im Detail in 2. Mose 28,31-35 beschrieben: „Du sollst auch das Obergewand unter dem Schurz ganz aus blauem Purpur machen. Und oben in der Mitte soll eine Öffnung sein und eine Borte um die Öffnung herum in Weberarbeit wie bei einem Panzerhemd, dass sie nicht einreiße. Und unten an seinem Saum sollst du Granatäpfel machen aus blauem und rotem Purpur und Scharlach ringsherum und zwischen sie goldene Schallen auch ringsherum, dass eine goldene Schelle sei, danach ein Granatapfel, und wieder eine goldene Schalle und wieder ein Granatapfel ringsherum an dem Saum des Obergewandes. Und Aaron soll ihn anhaben, wenn er dient, dass man seinen Klang höre, wenn er hineingeht ins Heiligtum vor den HERRN und wieder herauskommt; so wird er nicht sterben.“

Als unser Erlöser am Kreuz starb, überreichte Er Sein Opfer Gott dem Vater als komplette Zahlung. Er brauchte keine Granatäpfel oder Schellen um uns wissen zu lassen das er lebt. Er kam aus dem Grab heraus bevor der Stein weg gerollt wurde, lebendig und triumphierend. Seine Auferstehung wird als Teil des Evangeliums immer wieder beschrieben, weil es damit vergleichbar war, wenn der Hohepriester wieder bei den Menschen erschien als er aus dem Allerheiligsten herauskam, nachdem er ein ansehnliches Opfer dargebracht hatte, damit die Menschen wussten, dass Gott ihr Opfer angenommen hatte.

Mit all diesen sorgfältig ausgeführten Opfern bekam der oder die Gläubige seine Sünden nicht komplett bezahlt. Die Tieropfer waren lediglich ein Zugeständnis eines geschuldeten Betrages. Es ist so als wenn ein Schuldner beim Gläubigen vorbeischaut und bestätigt, dass ein Betrag offen steht, und, dass er eines Tages von jemandem bezahlt wird. Die Schulden stehen immer noch im Buch, aber es wird zu dieser Zeit noch keine Zahlung dafür verlangt. Römer 3, 25 lehrt, das Gott nachsichtig sein wird bei der Einziehung der Schulden für Sünden von den Heiligen des Alten Testaments. Er wird die Schulden lediglich übertragen, wissend, dass Sein Sohn, Jesus Christus, die kompletten Schulden bereits beglichen hat durch das Vergießen Seines Blutes am Kreuz von Golgatha.

Auch das Neue Testament betont die Notwendigkeit eines Blutopfers für die Sünde. Hebräer 9, 22 „Und es wird fast alles mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.“ Kein Erlass, keine Vergebung, keine Rettung ohne ein Blutopfer. Das Opfer von Christus übertrifft bei weitem das Beispiel des Alten Testaments. Erstens: Wegen dem der starb. Zweitens: Weil das Sühneopfer im Alten Testament die Schuld nur für ein Jahr aufschiebt. Christus hat die Schuld durch Seinen Tod komplett bezahlt. Nun gibt es „keine Verdammung mehr“, Römer 8.

Eines der Probleme dem das moderne Judentum gegenübersteht ist das Fehlen eines Ortes für Blutopfer. Der Tempelberg ist nicht geöffnet für jüdische Opfer, da ein größeres Blutopfer auf dem Berg Golgatha vollzogen wurde, als Christus für unsere Sünden starb und sein Blut für uns vergoss. Lassen Sie mich Ihnen eine Frage stellen, unabhängig von Ihrer Religion. Wo ist Ihr Blutopfer zur Zahlung Ihrer Sünden?

Jesus Christus bezahlte die Schulden Ihrer Sünde. Er starb – der Gerechte für die Ungerechten – damit Er uns zu Gott bringen kann. Wenn Sie Ihn bisher noch nicht als Ihren persönlichen Erlöser angenommen haben, darf ich Sie im Gebet zur Annahme Jesu in Ihrem Leben anleiten? Wenn es Ihnen möglich ist Ihren Kopf zu neigen, wo auch immer sie gerade sind, so tun sie es und beten Sie dies Gebet mit mir.

„Gott, ich weiß, dass ich ein Sünder bin und, dass ich nicht für meine Sünden bezahlen kann. Ich weiß, dass ich einen Erlöser benötige und ich bitte, dass der Tod Jesu Christi am Kreuz und Seine Auferstehung vom Tod als Zahlung meiner Sünden gezählt werden können. Vergib mir und reinige mich. Ich nehme Jesus Christus als meinen Retter und Herrn an. Bitte gib mir das Ewige Leben, wie Du es in Deinem Wort versprochen hast. Ich bete in Jesu Namen. Amen“.

Jetzt erhalten Sie die Geschenke Gottes, Ewiges Leben und Vergebung der Sünden. Danken Sie Ihm gleich jetzt in Ihren eigenen Worten dafür, dass Er Sie errettet hat.

Bitte lassen Sie es uns wissen, wenn Sie soeben die Entscheidung für Jesus Christus getroffen haben, damit wir Ihnen einige Informationen zusenden können die Ihnen helfen, das Leben eines Christen zu beginnen. Senden Sie uns eine E-Mail an German@bbnradio.org.

Bei: Harold Richards – Direktor der Biblischen Beratung u. der Kommunikationen

Wo steht das in der Bibel?

Manchmal suchen wir nach etwas und sind uns ziemlich sicher, dass wir wissen wo es ist. Wir hetzen und suchen, aber es ist nicht da, wo wir es vermuten. Nach einer Weile erscheint der gesuchte Gegenstand an einer ganz anderen Stelle und wir stellen fest, dass wir es nie an dem Ort gefunden hätten an dem wir ursprünglich gesucht haben, weil es nicht dort war.

Oft bekommen wir Fragen von Menschen gestellt, die wissen wollen, wo man in der Bibel eine bestimmte Redewendung oder einen bestimmten Begriff finden kann. In solchen Augenblicken denke ich an mein erstes Studienjahr zurück. Ich hatte eine Idee für eine Botschaft, mit der ich am Wettbewerb der „jungen Prediger“ teilnehmen wollte. Ich wollte die beste Predigt schreiben zu der ich fähig war. Ich wollte, das von Beginn meiner Botschaft an alle aufmerksam waren und ich musste herausfinden, wo der bekannte Vers „God moves in mysterious ways, His wonders to perform“ (Gott wandelt auf geheimnisvollen Wegen, um seine Wunder zu vollbringen) in der Bibel stand. Ich hatte diesen Vers schon viele Male gehört und benötigte nur noch die Stellenangaben der Bibel, um ihn als Teil meiner Einleitung zu verwenden. Nachdem ich einige Leute dazu befragt hatte, wurde ich zur Bibliothek geschickt und bekam ein Buch mit bekannten Zitaten genannt. Ich war überrascht herauszufinden, dass dieser Vers nicht aus der Bibel stammt, sondern von einem Komponisten geschrieben wurde, und das viele Jahrhunderte nachdem die Bibel abgeschlossen war!

Vor nicht allzu langer Zeit rief ein Herr bei BBN an und fragte, an welcher Stelle der Bibel er die Passage finden könnte, die von der Jahreszeit spricht, die unmittelbar vor dem Ende der Zeit kommt. Er bezog sich auf das ungewöhnlich warme Wetter das in diesem Winter herrschte. Als ich ihm mitteilte, dass das nicht in der Bibel stehen würde, wollte er meine Antwort nicht akzeptieren. Nach einer kurzen Diskussion über diese Sache nannte ich ihm 1. Mose 8:22: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ Gott würde nicht einen Vers in die Bibel stellen, der einer Seiner Prophezeiung widerspricht die er angekündigt hat, bevor diese Frist verstrichen ist. Am Ende stimmte der Anrufer zu, dass dieser Vers den er gehört hatte nicht aus der Bibel sei.

Vielleicht haben Sie schon den Vers „Reinlichkeit kommt gleich nach Frömmigkeit“ gehört, aber bei Ihrer Studie des Buches der Sprüche konnten Sie diesen Vers nicht finden. Das liegt daran, dass er sehr oft Ben Franklin zugeschrieben wird und nicht in der Bibel steht. „Gott hilft denen die sich selbst helfen“ ist ebenfalls ein Spruch der nicht in der Bibel steht. „Denn schon als wir bei euch waren, geboten wir euch: Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen.“ (2. Thessalonicher 3:10) Dieser Spruch steht in der Bibel, und es scheint, er würde fast dieselbe Sache lehren. Aber es ist nicht die gleiche Redewendung.

Ein weiterer Anrufer fragte nach einer Redewendung die Ihm zitiert wurde. Es ging darum, das es gerechtfertigt sei für einen Mann, eine Verbindung mit einer Prostituierten einzugehen, wenn seine Ehefrau außerstande war seine Wünsche zu erfüllen. Diese Redewendung verdammt es „den Samen auf die Erde fallen zu lassen“, und dadurch wird gelehrt, das unmoralisches, unzüchtiges Vorgehen die bessere von zwei Alternativen wäre. (Die Idee davon, seinen Samen auf die Erde fallen zu lassen wird in 1. Mose 38:9. Aber der Grund war dort, das jemand nicht für seinen Bruder – der bereits gestorben war – Kinder erziehen wollte, und nicht wegen der Selbstbefriedigung. Als ich ihm mitteilte, das diese Redewendung die er angesprochen hatte nicht aus der Bibel stammt, wollte er mit mir wetten, dass es doch so ist. Ich lehnte ab und erklärte ihm, dass man immer davon ausgehen kann, dass etwas, was nicht in der Bibel steht, ein Gebot von Gott verletzt. „Du sollst nicht ehebrechen“ und „Flieht die Hurerei“ sind biblische Verse, also kann nichts, was dagegen spricht biblisch sein.

Vielleicht ist unser Problem, dass wir nicht genug mit dem vertraut sind was in der Bibel steht. Wir neigen folglich dazu auf Lehren hereinzufallen, die klingen, als würden sie aus der Bibel stammen. Da wir die Bibel haben um in ihr zu lesen, lassen Sie uns erneut Zeit widmen, ihre Wahrheiten zu lesen. Sie wurde von Literaturexperten geehrt, von großen Denkern bejubelt, von Millionen Menschen angenommen, aber von so wenigen gründlich gelesen. Ehe wir nach Antworten suchen die wir in diesem Buch nicht finden können, lassen Sie uns die Wahrheiten entdecken die sie lehrt. Lesen Sie die Bibel, denken Sie über sie nach und versuchen Sie, sie zu verstehen.

Wie man auf Plakatwänden in Florida lesen konnte, „Haben Sie mein Buch gelesen? Es wird eine Abschlussprüfung geben. Gott“ Haben Sie in letzter Zeit Ihre Hausaufgaben gemacht?

Bei: Harold Richards – Direktor der Biblischen Beratung u. der Kommunikationen

Was unterscheidet Jesus von anderen religiösen Führern?

Seit über 30 Jahren ist es unsere Berufung, den Menschen durch die Lehre der Bibel Jesus näherzubringen. Die Mitarbeiter von BBN haben sich, wie so viele Nachfolger Christi, über die Jahre hinweg vorgenommen, die Gute Nachricht von der Vergebung der Sünden an so viele Menschen dieser Welt wie möglich weiterzugeben. Warum? Was unterscheidet Jesus von anderen religiösen Führern? Hier sind einige Wahrheiten.

Jesus spricht: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Johannes 14:6) Er bietet nicht „EINEN“ Weg zu Gott an. Er ist „DER“ Weg.

Jesus ist der einzige, der die Vergebung der Sünden und das Ewige Leben anbieten kann. Er sagt: „Und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“ (Johannes 10:28)

Jesus sagt: „Ich und der Vater sind eins.“ (Johannes 10:30) Der Apostel Johannes nannte ihn „das Wort“ und schrieb über ihn, „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“ (Johannes 1:1) Jesus ist Gott.

Er wurde nicht bereitwillig das Opfer, das für unsere Sünde bezahlte, sondern er überwand den Tod und ist aus dem Grab auferstanden um von Hunderten von Augenzeugen gesehen zu werden. Betrachten Sie Lukas 24:36 – 48.

„Als sie aber davon redeten, trat er selbst, Jesus, mitten unter sie und sprach zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken aber und fürchteten sich und meinten, sie sähen einen Geist. Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so erschrocken, und warum kommen solche Gedanken in euer Herz? Seht meine Hände und Füße, ich bin`s selber. Faßt mich an und seht; denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, daß ich sie habe.

Und als er das gezeigt hatte, zeigte er ihnen die Hände und Füße. Als sie aber noch nicht glaubten vor Freude und sich verwunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr hier etwas zu essen? Und sie legten ihm ein Stück gebratenen Fisch vor. Und er nahm`s und aß vor ihnen. Er sprach aber zu ihnen: Das sind meine Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Es muß alles erfüllt werden, was von mir geschrieben steht im Gesetz des Mose, in den Propheten und in den Psalmen. Da öffnete er ihnen das Verständnis, so daß sie die Schrift verstanden, und sprach zu ihnen: So steht`s geschrieben, daß Christus leiden wird und auferstehen von den Toten am dritten tage; und daß gepredigt wird in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern. Fangt an in Jerusalem, und seid dafür Zeugen.“

Er ist der einzige religiöse Führer der gestorben und wieder auferstanden ist. Ferner lebt Er heute!

Wenn Sie mehr über Jesus lernen möchten, finden Sie auf unserer Webseite eine Veröffentlichung unter dem Namen „Was lehrt die Bibel“ mit einem Kapitel über Jesus, in dem viele Passagen aus der Heiligen Schrift zusammengefasst sind, die Ihnen helfen werden, Ihn kennen zu lernen.

Bei: Harold Richards – Direktor der Biblischen Beratung u. der Kommunikationen

Welche Glaubensversprechung ist uns gegeben?

Das christliche Leben besteht nicht darin Gesetze zu Halten, um Errettung zu bekommen. Es wird uns gesagt, dass wir nicht durch rechtschaffene Arbeit, die wir getan haben, gerettet werden, sondern nur durch Seine Gnade. Die Galater wurden gefragt, „Das allein will ich von euch erfahren: Habt ihr den Geist empfangen durch des Gesetzes Werke oder durch die Predigt vom Glauben? Seid ihr so unverständig? Im Geist habt ihr angefangen, wollt ihr’s denn nun im Fleisch vollenden?“ (Galater 3:2,3). Der Apostel Paulus sagt, „Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben and den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.“ (Galater 2:19b-20) „ich lebe durch Glauben,“ sagte er.

Wie können wir durch den Glauben leben und durch das Gesetz geben? Jedoch tun viele Christen genau das. Während wir feststellen, dass wir nie Rettung erhalten können, wenn wir das Gesetz einhalten, praktizieren wir die Gesetzgebung indem wir das Gesetz des alten Testaments über das Geben praktizieren. Paulus sagte, „wir gehen durch Glauben und nicht bei Sicht.“ Wir üben, bei Sicht zu geben und nicht bei Glauben. Das Sichtgeben bezieht sich darauf, dass ich von dem etwas gebe, was ich sehen kann. Zum Beispiel sagen wir zu Gott, „lege etwas Geld in meine Hand, und ich gebe ein Teil davon wieder zurück zu Dir.“ Dies war das Geben des alten Testaments. Es bezog sich aufs Geben des Zehnten von dem, was Sie haben oder empfangen. Dieses Geben war ein vorgeschriebenes Geben.

Da das ganze christliche Leben ein Leben des Glaubens sein soll, ergibt sich daraus, dass die Grundregel des Gebens, die im Neuen Testament gelehrt wird, auch ebenfalls eine des Glaubens sein würde. Wir sollen geben wie Gott es uns ermöglicht hat, 1 Korinther 16:2. Wir sollen auch durch den Glauben geben und vorwegnehmen das Gott, der unsere Bedürfnisse kennt, beides gibt; für das, was wir geben, und für das, was wir benötigen.

Paulus lehrte den Philippern, dass Gott ihnen ihre ganzen Bedürfnisse erfüllen würde, weil diese Paulus` Bedürfnisse durch Glaubensgeben erfüllt hatten. In Philipper 4:10-19, erklärt Paulus den Gläubigen in Philippi, dass Gott ihre Bedürfnisse erfüllen würde, da sie Paulus` Bedürfnisse sowie auch für die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter gegeben hatten. Sie hatten von ihren eigenen Reserven abgegeben die sie benötigten, und vertrauten darauf, dass Gott ihre Bedürfnisse erfüllen würde.

Die Kirchen in Mazedonien gaben aus dem Glauben heraus ihr komplettes Potenzial und noch darüber hinaus. Sie, die in extremer Armut lebten, gaben von ihren verfügbaren Mitteln und mehr als normalerweise möglich gewesen wäre. Sie gaben, was sie nicht hatten. (2 Korinther 8:2b) Sie gaben durch Glauben.

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ (Hebräer 11:1) Uns wird auch erklärt, dass „ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.“ Dementsprechend gefällt das Sichtgeben, so großzügig es auch sein mag, Gott nicht so sehr wie das Glaubensgeben. Der Gläubige zeigt sein Vertrauen in Gott indem er das gibt, wozu er von sich aus nicht die Macht hat. Der Glaube sieht das Unsichtbare, gibt das Unmögliche und vertraut Gott, das Er ihm die Bedürfnisse erfüllt.

Das Glaubensgeben ist nicht in Erwiderung auf einen Befehl zu geben. Das Volk Israel konnte nicht wählen, ob es den Zehnten geben wollte, es war ein Befehl: „Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus“ war ein Auftrag vom Herrn. Glaubensgeben soll im Gegensatz dazu die Tätigkeit eines Herzens der Liebe in Richtung des Herrn sein. Paulus erklärte den Korinther „Wie ihr aber in allen Stücken reich seid, im Glauben und im Wort und in der Erkenntnis und in allem Eifer und in der Liebe, die wir in euch erweckt haben, so gebt auch reichlich bei dieser Wohltat. Nicht sage ich das als Befehl; sondern weil andere so eifrig sind, prüfe ich auch eure Liebe, ob sie rechter Art sei. Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet. (2 Korinther 8:7-9)

Ebenso wie Christus sich bereitwillig und liebevoll Selbst für uns hingab, damit Er uns durch Seinen Tod zurückkaufen konnte, sollen wir bereitwillig und liebevoll sein das zu geben, was wir haben, als Beweis unserer Liebe. Es soll nicht als Kundgebung unserer Liebe in Richtung derer gegeben werden, die die Empfänger unseres Gebens sind, sondern als Zeichen unserer Liebe für den Herrn. Alles Geben das wahres Glaubensgeben ist soll dem Herrn gegeben werden und nicht dem Menschen. Unsere Liebe und unsere Gaben müssen zuerst vertikale, in Richtung Gott gegeben werden, und dann, auf seine Anweisung hin in Richtung der Menschen.

Dieses ist der Grund, warum wir Glaubensversprechen in unserer Spendenkampagne an BBN erwähnen. Das Versprechen des Glaubensgebens ist zwischen den Gläubigen und Gott, nicht zwischen dem Zuhörer und BBN. Die Verhandlung ist ein Vertikales zwischen einem Christen und seinem Gott, und die Belohnung kommt vom Himmel zum Geber. Jesus verspricht, „Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfliessendes Mass wird man in euren Schoss geben; denn eben mit dem Mass mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen..“ (Lukas 6:38)

Bei: Harold Richards – Direktor der Biblischen Beratung u. der Kommunikationen

Was passiert, wenn ein Christ sündigt?

Wir haben hier eine Lehrmeinung, die schon für viel Verwirrung unter Christen gesorgt hat. Einige glauben, dass Sünde durch die Wiedergeburt vergeben wurde, aber die Sünde die danach folgt sei eine andere Sache. Andere glauben, dass alle Sünde zu der Zeit vergeben wird, wenn jemand Christus als persönlichen Heiland annimmt und „so gibt es nun keine Verdammnis mehr für die, die in Christus Jesus sind“, deshalb gibt es keine Strafe mehr für die Sünde die ein Mensch als Christ begeht. Keine von diesen beiden gegensätzlichen Ansichten ist richtig.

Obwohl es stimmt, dass Christen ihre Sünden vergeben wurden, und durch Jesu Blut für ihre Sünden bezahlt wurde, gibt es trotzdem Konsequenzen für Sünden die ein Christ begeht. Zum einen gibt es Konsequenzen in diesem Leben. Wenn ein Christ sich über einen anderen Autofahrer ärgert der ihn auf der Autobahn schneidet und er Vergeltung sucht, indem er dem Auto nachjagt, vielleicht daran vorbeifährt und dem Fahrer etwas zuruft und dabei einen Unfall baut, kann er als Resultat davon bleibende Narben oder Behinderungen zurückbehalten. Gott wird die Sünde verzeihen, und die ewige Strafe dieser Sünde wurde bereits auf Golgatha durch den Tod von Christus bezahlt, aber Gott radiert nicht die Narben weg oder behebt die Gebrechen.

Vor Jahren habe ich folgendes Beispiel gehört und seitdem musste ich immer wieder daran denken. Ein junger Farmersohn hatte Mühe damit, sich so zu benehmen wie er es sollte. Sein Vater gab ihm eines Tages die Aufgabe, dass er jedes Mal wenn er etwas Böses tat einen Nagel in das Scheunentor schlagen solle. Er gab ihm einen Beutel voll Nägel und einen Hammer. Über einige Wochen war der Weg vom Haus zur Scheune gut ausgetreten, da der Junge folgsam für jede Ungehorsamkeit einen Nagel in das Scheunentor schlug. Bald ging er zum Vater und sagte, „Vater, ich habe keine Nägel mehr! Was soll ich nun machen?“ Sein Vater sagte ihm, dass er nun jedes Mal wenn er ungehorsam sei einen Nagel aus dem Tor entfernen solle. Einige Zeit später kam der Sohn wieder zu seinem Vater und sagte: „Vater, Ich habe alle Nägel entfernt, aber…“ „Was aber?“ fragte sein Vater. „Vater, die Nägel sind raus, aber überall im Tor sind Löcher und es sieht hässlich aus!“

Gott entfernt die Nägel durch Seine Vergebung, aber sehr oft bleiben die Löcher als Narben von Bösen Taten und Gedanken zurück. König David erhielt Vergebung für seine Sünde des Ehebruchs mit Bathsheba, aber er sah seinen jungen Sohn sterben, seine Familie war ruiniert und seine Freundschaft zu Gott zerbrach. Hier ist sein Gebet, das Davids Enttarnung durch Nathan folgte

Psalm 51: Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit. Wasche mich rein von meiner Missetat, und reinige mich von meiner Sünde; denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir. An dir allein habe ich gesündigt und übel vor dir getan, auf daß du recht behaltest in deinen Worten und rein dastehst, wenn du richtest. Siehe, ich bin als Sünder geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen. Siehe, dir gefällt Wahrheit, die im Verborgenen liegt, und im Geheimen tust du mir Weisheit kund. Entsündige mich mit Ysop, daß ich rein werde; wasche mich, daß ich schneeweiß werde. Laß mich hören Freude und Wonne, daß die Gebeine fröhlich werden, die du zerschlagen hast. Verbirg dein Antlitz vor meinen Sünden, und tilge alle meine Missetat. Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist. Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir. Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem willigen Geist rüste mich aus. Ich will die Übertreter deine Wege lehren, daß sich die Sünder zu dir bekehren. Errette mich von Blutschuld, Gott, der du mein Gott und Heiland bist, daß meine Zunge deine Gerechtigkeit rühme. Herr, tu meine Lippen auf, daß mein Mund deinen Ruhm verkündige.

Die Folge von David`s Sünde war ein Gefühl von Schmutzigkeit. Ein Christ ist ein Lamm und kein Schwein. Ein Lamm fühlt sich unbehaglich in Schmutz und Dreck. Es schreit nach einer Reinigung. Wenn Sie sich im Dreck der Sünde wälzen und sich wohl fühlen, sind sie wahrscheinlich nicht Sein Kind. David hatte ein schlechtes Gewissen, weil er gegen Gott gesündigt hatte und sich dessen bewusst war. Übrigens ist ein Gewissen auch nur dann ein sicherer Leitfaden, wenn das Gewissen mit Gottes Wort im Einklang steht. David wusste es besser, sündigte aber trotzdem.

Er hatte ein Gefühl der Enttäuschung, und er wusste, dass er Gott enttäuscht hatte. Mein Vater hat mich nicht sehr häufig körperlich bestraft. Die schlimmste Art der Bestrafung war für ihn – soweit ich mich erinnern kann – mir zu sagen, dass ich ihn enttäuscht hatte. Das tat mir viel mehr weh als wenn er mich geschlagen hätte. Gott lässt es zu, dass Christen wissen, wenn sie Gott im Stich gelassen haben. Gottes Liebe ist immer noch genauso stark und bedeutungsvoll, aber ein Christ weiß um seine Schuld wenn er von dem Weg abkommt den Gott von uns erwartet.

David verlor auch seine Freude. Er erwähnt dies in den Versen 8 und 12. So viele Christen leben unterhalb ihrer Privilegien, weil sie sich ihre Sünde noch nicht eingestanden haben oder ein schlechtes Gewissen besitzen. Vielleicht denken Sie gerade an eine Sünde, die Sie noch vor Gott bekennen müssen, und vielleicht auch der Person gestehen müssen, die das Opfer Ihrer Sünde ist. Sie brauchen wieder die Freude über Ihre Errettung, und die Sünde hindert Sie daran. Sie haben, wie auch David, das Lied in Ihrem Herzen verloren. Er bittet Gott im Vers 14 darum, ihn zu erretten, damit er erneut Gott zum Lob singen kann. Er hat auch den Respekt der Welt verloren. Lassen Sie mich Ihnen eine Frage stellen: Wann haben Sie das letzte Mal erfolgreich Gott bezeugt? Sünde kann wie ein Schild sein, dass Ihnen um den Hals hängt und den Sündern sagt: „Hört nicht auf mich, denn ich bin genauso ein Sünder wie ihr.“ Bitten Sie Gott, dass er Sie reinigt, damit Sie, genau wie David nachdem ihm vergeben wurde, anderen Sündern Gottes Weg lehren können. Was wird Ihrer Meinung nach das Ergebnis sein, wenn Ihre Gemeinschaft einiger Christen ein Bad in Gottes Vergebung bekommen könnte?

Eine der vielleicht verheerendsten Konsequenzen von nicht gestandener Sünde im eben eines Christen ist, dass es ihm nicht möglich ist effektiv im Gebet zu stehen. In der Bibel steht in Psalm 66:18: „Wenn ich Unrechtes vorgehabt hätte in meinem Herzen, so hätte der Herr nicht gehört.“ Dies könnte literarisch übersetzt werden mit: „Wenn ich Sünde mit Vergnügen sehe und toleriere wird Gott seine Ohren vor meinem Gebet verschließen.“ Es wird eine Zeit geben, in der Ihr Gebet – nicht das Gebet ihres Pastors, eines Dekans, der anderen Zuhörer von BBN oder das von irgendjemand anderem – das sein wird, das den Unterschied ausmacht. Es wäre tragisch, wenn Gott die Ohren vor Ihrem Gebet verschließen würde, weil Sie es abgelehnt haben Ihre Sünde aufzugeben. Bekennen Sie sie und Sie werden von Gott gereinigt werden. Er hat versprochen: „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“ 1. Johannes 1:9.

Paulus warnte die Korinther vor weiteren Konsequenzen bei nicht gestandener Sünde. Er lehrte von der Teilnahme am Abendmahl in 1. Korinther11:28 – 31: „Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so esse er von diesem Brot und trinke aus diesem Kelch. Denn wer so ißt und trinkt, daß er den Leib des Herrn nicht achtet, der ißt und trinkt sich selber zum Gericht. Darum sind auch viele Schwache und Kranke unter euch, und nicht wenige sind entschlafen. Wenn wir uns selber richteten, so würden wir nicht gerichtet.“ Beachten Sie, daß einige Korinther krank waren und einige bereits gestorben waren, weil sie sich weigerten, ihre Sünden zu bekennen und sich selbst richteten. Nein, ein Christ kann kein Leben der Sünde leben ohne böse Auswirkungen wie z.B. auch Krankheit oder Tod. Während viele Krankheiten nicht direkt auf Sünde im Leben eines Christen zurückzuführen sind, trifft es doch auf manche zu. Das Baby von David und Bathsheba wurde krank und starb wegen David`s Sünde!

Es wird auch Ergebnisse dieser Sünde vor dem Richterstuhl von Christus geben, wo jeder Christ einmal Rechenschaft ablegen muss für alle Taten, die er im richtigen Leben begangen hat. Obgleich Christus für die Christen einen Platz im Himmel erkauft hat, gibt es trotzdem noch Konsequenzen für die Sünde im Leben eines Christen. Es gibt Dinge wie den Richterstuhl Christi. Paulus beschrieb dieses Ereignis in 2. Korinther 5:9 – 10 folgendermaßen: „Darum setzen wir auch unsre Ehre darein, ob wir daheim sind oder in der Fremde, daß wir ihm wohlgefallen. Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse.“ Jetzt bin ich mir nicht sicher, wie das sein wird. Ich bin beunruhigt, weil das nächste, was der Apostel den Korinthern sagte war: „Weil wir nun wissen, daß der Herr zu fürchten ist, suchen wir Menschen zu gewinnen; aber vor Gott sind wir offenbar. Ich hoffe aber, daß wir auch vor eurem Gewissen offenbar sind.“ 2. Korinther 5:11. Erinnern Sie sich daran, daß nicht gestandene Sünde Ihnen die Möglichkeit nimmt, dem Herrn zu dienen wie sie es sollen. Ist es nicht vielleicht Zeit, daß Sie Ihm Ihre Sünde eingestehen um seine Vergebung und Reinigung zu erhalten? Wenn Sie dies gerade jetzt tun, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns eine E-Mail an german@bbnradio.org schicken, damit wir für Sie beten können. Gott segne Sie.

Bei: Harold Richards – Direktor der Biblischen Beratung u. der Kommunikationen

Was sagt uns die Bibel über die Hölle?

Wir hören nicht sehr viel über die Zukunft der unerlösten Menschen. Vermutlich gilt es als nicht politisch korrekt oder es ist nicht sehr freundlich über die ewige Strafe zu sprechen. Das Wort Hölle wird tausendmal mehr auf der Straße als Schimpfwort benutzt, als man es von den Kanzeln unserer Kirchen hört. Jedoch vermindert die Vernachlässigung nicht die Wahrheit oder den Schrecken von ihr.

Einige denken nicht an die Hölle, weil sie glauben dass ein liebender Gott die Menschen nicht an einen Platz wie die Hölle verdammen würde. Gott verurteilte die Engel, die gegen ihn sündigen an einen Platz der Qual. Einige sind gegenwärtig an einem Platz der der Hölle ähnlich ist. 2. Petrus 2:4 „Denn Gott hat selbst die Engel, die gesündigt haben, nicht verschont, sondern hat sie mit Ketten der Finsternis in die Hölle gestoßen und übergeben, damit sie für das Gericht festgehalten werden;“ Verse 9 „Der Herr weiß die Frommen aus der Versuchung zu erretten, die Ungerechten aber festzuhalten für den Tag des Gerichts um sie zu strafen…:“ Der Ort der Qual für die Engel die gesündigt haben wird in der englischen Bibel KJV (King James Version) Hölle genannt, aber es ist ein anderes griechisches Wort. Es ist „das tartaroo“ und bedeutet: der niedrigste Teil von Hades.

Einige vertreten falsche Meinungen über die Hölle. Es gibt die, die glauben, dass Gott allzu gnädig und liebend ist um die Unerlösten an einen Ort der ewigen Bestrafung zu verdammen. Stattdessen glauben sie, dass er sie für immer ausradieren wird. Dieses wird Vernichtung genannt. Sie glauben, dass die Unerlösten aufhören in jeglicher Form, materiell oder geistlich, zu existieren. Die Geschichte die uns unser Retter über den reichen Mann und Lazarus lehrt, lässt keinen Raum für diese Theorie. Lukas 16:19-24, „Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbares Leinen und lebte alle Tage herrlich und in Freuden. Es war aber ein Armer mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Tür voll von Geschwüren und begehrte, sich zu sättigen mit dem, was von des Reichen Tisch fiel; dazu kamen auch die Hunde und leckten seine Geschwüre. Es begab sich aber, daß der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben. Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. Und er rief: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und mir die Zunge kühle; denn ich leide Pein in diesen Flammen.“

Andere glauben an die Wiederherstellung. Ihre Ansicht von Gott ist, dass Er so liebevoll und freundlich ist, dass ER, egal wie lange es auch dauern mag, alle Schöpfungen wiederherstellen wird, einschließlich der Menschheit. Ein Ausläufer dieser Theorie würde die mit einschließen, die an Reinkarnation und verschiedene Karma glauben. Die Bibel lehrt dies jedoch nicht. Hebräer 9:27 „Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht:“

Eine andere Sicht ist die Gegenwartssicht. Diese Ansicht lehrt uns, dass ein Mensch, egal ob er in den Himmel oder in die Hölle kommt, es bereits in diesem Leben erfährt. Egal ob Belohnung oder Strafe, es wird bereits zu Lebenszeiten verteilt. Jesus lehrte es uns anderes: In der Bergpredigt lehrt unser Erlöser: „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“ Matthäus 6:19-21. Wenn wir all unsere Belohnungen bereits jetzt zu Lebenszeiten empfangen sollen, warum würde Er es uns anders lehren? Deshalb kommen Belohnung oder Strafe für jetzt lebende Personen erst in der Zukunft.

Es gibt einen Platz der Hölle genannt wird. Matthäus 25:41 „Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!“ Es ist ein vorbereiteter Platz, der für immer Bestand haben wird. Matthäus 25:46 „Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben. „Offenbarung 20:10 „Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl, von Feuer und Schwefel, wo auch das Tier und der falsche Prophet waren; und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.“

Die Hölle ist ein Ort des extremen Leidens. In Matthäus 10:28 „Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.“ Dieses Leiden beinhaltet, für immer in einem See des Feuers zu brennen. Offenbarung 20:15 „Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.“ Offenbarung 14:10 & 11 spricht von den ungläubigen die während der großen Trübsal sterben, nachdem sie den falschen Gott, der das Tier (Biest) ist, angebetet haben. „Der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt.“

Wer wird alles zu dem Ort der Qualen gehen, der Hölle genannt wird? Die ersten zwei Bewohner sind das Tier und der falsche Prophet. Offenbarung 19:20 „Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte.“ Dieses passiert wenn der Erlöser zur Erde zurückkehrt, um die Schlacht von Armageddon zu beenden. Nicht lang nachdem diese ersten beiden lebendig in die Hölle geworfen wurden, demonstriert Gott seine Macht über Satan indem er ihn in die Hölle wirft. Offenbarung 20:10 „Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel, wo auch das Tier und der falsche Prophet waren; und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Erinnern Sie sich daran, wenn jemand zu Ihnen sagt, dass Sie zu diesem Platz (Hölle) gehen sollen. Antworten Sie darauf, dass dieser Ort jetzt noch nicht geöffnet ist! Es gibt einen befristeten Warteplatz für diejenigen, die sterben ohne Jesus Christus angenommen zu haben. Es wird im griechischen Hades und auf Hebräisch Sheol genannt. Der ewige See des Feuers ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht geöffnet oder besetzt.

Die gefallenen Engel werden dort sein. Wir haben bereits im 2.Petrus 2:4 nachgesehen. Zusätzlich sind alle Gottlosen die jemals gelebt haben in der Hölle. Psalm 9:17 u. 18 „Der Herr hat sich kundgetan und Gericht gehalten. Der Gottlose ist verstrickt in dem Werk seiner Hände. Die Gottlosen sollen zu den Toten fahren, alle Heiden, die Gott vergessen!.“ Können Sie sich vorstellen mit jeder schlechten und bösen Person die jemals gelebt hat für immer am gleichen Ort zu leben? In der ewigen Dunkelheit und im Feuer zu leiden muss das absolut Schlimmste, vorstellbare Schicksal sein, das es gibt. Jemand sagte einmal, es sollte ein Schild über der Tür zur Hölle geben auf dem steht, „Alle, die hier hereinkommen, geben alle Hoffnung auf.“

Hölle ist das genaue Gegenteil von Himmel. Im Himmel gibt es weder Krankheit noch Geschrei. In der Hölle sind ewiges Leiden und das Schreien ohne Ende oder Erleichterung. Alle Bewohner des Himmels genießen ewige Freude und Glückseligkeit, aber in der Hölle ist jeder Bewohner unglücklich und unzufrieden. Keine Sünde wird den Himmel je betreten, aber in der Hölle ist Sünde im Überfluss vorhanden und das böse Ideengut der Menschheit wird nicht an der Erfüllung gehindert abgesehen vom Leiden der Person die diese Gedanken hat. Auch die Erinnerung wird die Bewohner der Hölle plagen. Wie den reichen Mann in Hades, „Abraham aber sprach: Gedenke, Sohn, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun wird er hier getröstet, und du wirst gepeinigt.“ Lukas 16:25. Es mag sein, dass jemand, der diese Lektion hört, Gelegenheit hatte Christus anzunehmen. Sie werden sich in der Hölle an jede dieser Gelegenheit erinnern und beim Gedanken, dass Sie den Erlöser zurückgewiesen haben mit Ihren Zähnen knirschen. Jemand in der Hölle wird in Gedanken immer wieder hören „Gerade so wie ich bin“ und erkennen, dass wenn sie zum Herrn gekommen wären, gerade so wie sie waren, ER sie gerettet hätte vor dieser Bestrafung. Aber jetzt ist es zu spät für sie!

Es gibt nur zwei Plätze, in denen man die ganze Ewigkeit verbringen kann. Der Himmel ist für die reserviert, die Jesus Christus als ihrem persönlichen Retter angenommen haben. Gott sagte, dass ER, wenn Sie sein Leiden am Kreuz zur Zahlung Ihrer Sünden nehmen würden, zufrieden gestellt wäre. Ansonsten bleibt dann nur die Hölle als andere Wahlmöglichkeit. Es gibt keinen Mittelweg. Wenn Sie in diesem Moment Jesus Christus noch nicht als Ihren persönlicher Retter empfangen haben, bekennen Sie, dass Sie ein Sündiger sind und es verdienen, für Ihre Sünden in die Hölle geschickt zu werden. Bitten Sie Gott, dass ER den Tod von Jesus Christus als Zahlung für Ihre Sünden zulässt. Er, der Gerechte für die Ungerechten, litt damit Sie gerettet werden können. Wenn das jetzt Ihre Entscheidung ist, beten Sie dieses Gebet:

„Gott, sei mir, einem Sünder, gnädig und rette mich um Jesus‘ Willen. Verzeihe mir bitte alle meine Sünden und schenke mir das Ewige Leben, das Du in der Bibel versprochen hast. Ich glaube und setze mein Vertrauen jetzt in Dein Opfer zur vollen Bezahlung für meine Sünden. Ich empfange in diesem Augenblick Jesus Christus als mein persönlicher Retter und Herrn. Ich danke Dir dass Du mich annimmst, dass Du mir vergeben hast und dass Du mir in Zukunft helfen wirst. Ich danke Dir für das Ewige Leben das Du mir jetzt gegeben hast. Amen.“

Wenn Sie dieses Gebet gebetet haben, lassen Sie es uns bitte wissen.

Bitte lesen Sie auch „Wie kommt man in den Himmel“ und klicken Sie „Lesen Sie die Antwort“ für mehr Informationen.

Unsere E-Mail Adresse: german@bbnradio.org

Bei: Harold Richards – Direktor der Biblischen Beratung u. der Kommunikationen

Sieg über Sünde

„Obwohl ich weiß, dass ich ein Christ bin, habe ich noch Probleme, die Sünde in meinem Leben zu besiegen. Was läuft falsch?“

Wir erhalten diese Frage ziemlich häufig von Zuhörern die eine schwere Zeit mit einer bestimmten Sünde in ihrem Leben haben.

Wir vergessen, dass wir nicht verherrlicht sind, bis wir in den Himmel kommen. Wir leben in einem unvollständigen Körper, geregelt durch ein unvollständiges Gehirn und werden regiert von einer unvollständigen Welt. Unsere Ermahnung zum heiligen Leben lässt sich nicht bestreiten, und unser Vorbild ist Israel, das in das versprochene Land ging. Als sie den Jordan überquerten, waren sie sofort in eine Schlacht verwickelt! Nachdem sie diese gewonnen hatten, standen sie bereits dem nächsten Kampf gegenüber und anschließend wieder dem nächsten.

Im christlichen Leben werden wir stets die Schlacht des Lebens kämpfen, in der Art um unseren Herrn zu gefallen und Ihn zu ehren. Auf dem Schlachtfeld stehen wir drei Feinden gegenüber: der Welt, dem Fleisch und dem Teufel. Es ist uns vorherbestimmt diese Schlacht zu verlieren, wenn wir vergessen, dass es einen dreigleisigen Angriff von unserem Feind gibt. (1 Johannes 2:16, „Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.“)

Der erste Weg des Angriffs ist die Welt. Wir möchten uns nicht von der Welt unterscheiden und wir möchten nicht das Gegenteil der Welt sein und kritisiert werden. Als Christen müssen wir jedoch feststellen, dass wir nicht dazu berufen sind mit der Welt im gleichen Takt zu marschieren und, dass wir in eine andere Richtung vorangehen. Gott sagte Israel, dass sie nicht die Einwohner des Landes, das sie eroberten heiraten oder sonst etwas mit ihnen zu tun haben sollten, weil sie daraufhin in die sündvollen Sachen verwickelt würden, die Gott veranlassen würden, die bisherigen Bewohner des Landes zum Tode zu verurteilen. Können wir nicht lernen, dass auch wir dazu aufgerufen wurden in der Welt, aber nicht von der Welt zu sein? (Johannes 15:19, „Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum haßt euch die Welt.“)

Der zweite Angriff kommt vom Fleisch d.h. vom Körper in dem wir leben. Er hat Verlangen und Wünsche die, in Kontrolle gehalten und dementsprechend nach Gottes Richtlinien ausgeübt, zu einem glücklichen und erfüllten Leben führen. Jedoch führt das Fleisch, ohne Begrenzungen, zu den Überflüssen, die den Körper zerstören, und in dessen Verlauf wir unser Verhältnis zum Herrn ruinieren. Dieses kann im Bereich des Essens, des Trinkens, des Schlafens, der Befriedigung von sexuellen Wünschen usw. sein. (1.Korinther 6:12, „Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangen nehmen.“ 1 Korinther 10:23, „ Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf, „).

Schließlich gibt es den Erzfeind unserer Seele, den Teufel. Er setzt sich gegen alles, was von Gott ist und gegen jeden, der für Gott leben will. Wir werden aufgefordert die Rüstung Gottes anzuziehen, um in der Lage zu sein, ihm im Kampf gegenüber gerüstet zu sein (Epheser 6). Der einzige Weg zum Sieg ist es nach Gottes Regeln zu kämpfen und zu erkennen, dass wir in diesem Kampf sind, bis wir zum Himmel berufen werden.

Bei: Harold Richards – Direktor der Biblischen Beratung u. der Kommunikationen

Sollte ein Christ gute Vorsätze für das Neue Jahr fassen?

Manche Christen denken, dass dieses eine weltliche Idee ist und so sollten Christen sich nicht daran beteiligen. Andere zeigen auf, dass die meisten Beschlüsse nie gehalten werden, also sollten sie nicht gemacht werden. Wieder andere empfinden es als eine gute Sache für Christen um eine Selbstanalyse durchzuführen und einige Gewohnheiten zu verändern.

Während die Idee wahrscheinlich einen weltlichen Ursprung hat, kann sie doch Vorzüge für Christen haben. Sicherlich ist es zutreffend, dass viele Beschlüsse kurzlebig sind, aber dennoch kann die Idee im Leben eines Christen gut verwendet werden. Es ist manchmal gut, wenn man sein Leben ehrlich betrachtet und sich entschließt, einige der Sachen zu ändern die geändert werden müssen. Es ist nichts Geheimnisvolles dabei dieses am Silvesterabend zu tun. Es kann eine gute Gelegenheit sein die Dinge anzupacken.

Es kann eine gute Möglichkeit sein um anzufangen täglich in der Bibel zu lesen. Vielleicht haben Sie das vorher bereits mit wenig Erfolg versucht. Der Vorsatz sollte Ihnen jetzt mehr Entschlossenheit geben, um dieses Jahr durchzuhalten. Sie könnten sich in dieser Zeit vornehmen sich von schlechten Gewohnheiten zu lösen, die schon seit langer Zeit ein Teil Ihres Lebens sind. Es kann eine Zeit sein in der Sie für sich beschließen, der liebevolle Christ zu werden der Sie schon immer sein wollten. Es könnte eine gute Möglichkeit für eine Familie sein, zusammenzukommen und sich einige Ziele für das neue Jahr zu setzen.

Es gibt einige Fälle in der Bibel wo Menschen auf ihr vergangenes Leben zurückblicken um Inventur zu machen und sich vornehmen oder beschließen einiges besser zu machen. Paulus erklärte den Korinthern, in 2. Korinther 8:10, „Und darin sage ich meine Meinung; denn das ist euch nützlich, die ihr seit vorigem Jahr angefangen habt nicht allein mit dem Tun, sondern auch mit dem Wollen.“ Dieses würde mit einbeziehen zu sehen, wo Sie letztes Jahr um diese Zeit standen und zu sehen, welche Fortschritte Sie während der letzten zwölf Monate gemacht haben. Es gibt keine Andeutungen, dass Paulus sie bat, dieses am Anfang eines neuen Kalenderjahres zu tun, aber er hat es auf das Jahr als eine Einheit bezogen.

In 1.Mose 28:20, fasste Jakob einen Entschluss oder ein Versprechen, dem Herrn beständig und automatisch zehn Prozent abzugeben. Vielleicht sollten Sie im neuen Jahr damit beginnen, Gott regelmäßig etwas zu geben.

Einige Menschen fürchten sich davor, sich zum christlichen Leben zu bekennen in Betracht dessen, dass sie dem Herrn ein Versprechen geben. Sie zitieren Prediger 5:4,5: “ Es ist besser, du gelobst nichts, als dass du nicht hältst, was du gelobst. Lass nicht zu ,daß dein Mund dich in Schuld bringe, und sprich vor dem Boten Gottes nicht: Es war ein Versehen, Gott könnte zürnen über deine Worte und verderben das Werk deiner Hände.“ Möglicherweise wäre es klug dem Rat der von unserem Herrn in Jakobus 4:13-15 gegeben wurde, zu folgen. Bitten Sie Gott um Hilfe, die Vorsätze zu halten die Sie gefasst haben.

Ja, es ist möglich dass Sie es nicht schaffen Ihre Vorsätze das ganze Jahr zu halten, aber wie viel weniger würden Sie erreichen, wenn sie keine Vorsätze fassen würden? Beten Sie darüber und fragen Sie was Gott von Ihnen möchte und bitten Sie Ihn um Seine Hilfe dabei, sich einen Vorsatz zu setzen und diesen auch zu halten.

Bei: Harold Richards – Direktor der Biblischen Beratung u. der Kommunikationen

Obwohl ich weiß, dass ich ein Christ bin, habe ich noch Probleme, die Sünde in meinem Leben zu besiegen. Was läuft falsch?

„Obwohl ich weiß, dass ich ein Christ bin, habe ich noch Probleme, die Sünde in meinem Leben zu besiegen. Was läuft falsch?“

Wir erhalten diese Frage ziemlich häufig von Zuhörern die eine schwere Zeit mit einer bestimmten Sünde in ihrem Leben haben.

Wir vergessen, dass wir nicht verherrlicht sind, bis wir in den Himmel kommen. Wir leben in einem unvollständigen Körper, geregelt durch ein unvollständiges Gehirn und werden regiert von einer unvollständigen Welt. Unsere Ermahnung zum heiligen Leben lässt sich nicht bestreiten, und unser Vorbild ist Israel, das in das versprochene Land ging. Als sie den Jordan überquerten, waren sie sofort in eine Schlacht verwickelt! Nachdem sie diese gewonnen hatten, standen sie bereits dem nächsten Kampf gegenüber und anschließend wieder dem nächsten.

Im christlichen Leben werden wir stets die Schlacht des Lebens kämpfen, in der Art um unseren Herrn zu gefallen und Ihn zu ehren. Auf dem Schlachtfeld stehen wir drei Feinden gegenüber: der Welt, dem Fleisch und dem Teufel. Es ist uns vorherbestimmt diese Schlacht zu verlieren, wenn wir vergessen, dass es einen dreigleisigen Angriff von unserem Feind gibt. (1 Johannes 2:16, „Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.“)

Der erste Weg des Angriffs ist die Welt. Wir möchten uns nicht von der Welt unterscheiden und wir möchten nicht das Gegenteil der Welt sein und kritisiert werden. Als Christen müssen wir jedoch feststellen, dass wir nicht dazu berufen sind mit der Welt im gleichen Takt zu marschieren und, dass wir in eine andere Richtung vorangehen. Gott sagte Israel, dass sie nicht die Einwohner des Landes, das sie eroberten heiraten oder sonst etwas mit ihnen zu tun haben sollten, weil sie daraufhin in die sündvollen Sachen verwickelt würden, die Gott veranlassen würden, die bisherigen Bewohner des Landes zum Tode zu verurteilen. Können wir nicht lernen, dass auch wir dazu aufgerufen wurden in der Welt, aber nicht von der Welt zu sein? (Johannes 15:19, „Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum haßt euch die Welt.“)

Der zweite Angriff kommt vom Fleisch d.h. vom Körper in dem wir leben. Er hat Verlangen und Wünsche die, in Kontrolle gehalten und dementsprechend nach Gottes Richtlinien ausgeübt, zu einem glücklichen und erfüllten Leben führen. Jedoch führt das Fleisch, ohne Begrenzungen, zu den Überflüssen, die den Körper zerstören, und in dessen Verlauf wir unser Verhältnis zum Herrn ruinieren. Dieses kann im Bereich des Essens, des Trinkens, des Schlafens, der Befriedigung von sexuellen Wünschen usw. sein. (1.Korinther 6:12, „Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangen nehmen.“ 1 Korinther 10:23, „ Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf, „).

Schließlich gibt es den Erzfeind unserer Seele, den Teufel. Er setzt sich gegen alles, was von Gott ist und gegen jeden, der für Gott leben will. Wir werden aufgefordert die Rüstung Gottes anzuziehen, um in der Lage zu sein, ihm im Kampf gegenüber gerüstet zu sein (Epheser 6). Der einzige Weg zum Sieg ist es nach Gottes Regeln zu kämpfen und zu erkennen, dass wir in diesem Kampf sind, bis wir zum Himmel berufen werden.

Bei: Harold Richards – Direktor der Biblischen Beratung u. der Kommunikationen